Urgewalt Meer | Entstehung der Erde | Weltmeere

Dass die Erde rund 4,6 Milliarden Jahre alt ist, müsste weitläufig bekannt sein. Doch wo kam das Wasser her und wann entstand das Meer? 

Während der Entstehung der Erde gab es einen Zeitraum, in dem das gesamte angehäufte Gestein durch die immense Hitze schmolz. In den Steinen eingelagerte Wasser-Bläschen verdampften und gelangten an die Oberfläche und in die Atmosphäre. Während der Abkühlung des Planeten regnete das Wasser durchmischt mit Salz- und Schwefelsäure ab, zerfrass das Gestein und konnte sich im Laufe der Zeit in den entstehenden Becken und darüber hinaus auf der Oberfläche sammeln. Nun begann der Wasserkreislauf mit Verdunstung und Niederschlägen in Gang zu kommen. Vom Wasser ausgelöste Mineralien und salzhaltiger Regen erschafften das salzhaltige Meerwasser. Durch Vulkane verdampfte weiter Wasser aus dem Erdinneren und neues Wasser gelangte durch Meteoriten auf die Erde. Es herrschte eine giftige Atmosphäre ohne Sauerstoff.

Funde in Kanada

Gewitter - Ozean - Insel

Steinfunde in Kanada, bei denen belegt werden konnte, dass die Sedimentschicht bereits vor mehr als 4,2 Mrd Jahren um die 19 km dick war, erbrachten ebenso den Beweis (eisenoxidhaltiges Gestein) , dass im gleichen Zeitraum bereits der Urozean bestanden haben muss, der sich fast über den gesamten Erdball ausdehnt. Und nicht nur das, Tübinger Wissenschaftler konnten auch Bakterien nachweisen, die im Wasser innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs zweiwertiges Eisen in dreiwertiges und somit in Eisenerz „umwandeln“ können. Damit beantworten sie auch die Frage, wie die Oxidation des Eisens ohne Sauerstoff gelingen konnte. 

Alte Landkarte

Vor etwa 4 Mrd Jahren zerbricht nun die Erdschale in Platten, die sich auf Magma schwimmend bewegen, kollidieren, aufwerfen und verhaken. Vulkanausbrüche, Erdbeben und Risse in der Landschaft sind die Folge. Wind und Temperaturwechsel erodieren festes Gestein, das sich an anderer Stelle wieder anlagert und neues Gestein bildet. Daraus entstehen später die Kontinente, die sich nach wie vor bewegen.

Überreste der Entstehung

Von den einstmals die Erde umspannen den Ozeanen der Urzeit ist nur noch sehr wenig bekannt. So sind z.B Überreste des Tethys-Ozeans in Gebirgssträngen des Himalaya und der Alpen enthalten. Ozeane sind vergleichsweise kurzlebige Erscheinungen, da nicht nur die extrem starken und dabei extrem langsamen Kräfte aus dem Erdinneren die Meere verändern, sondern klimatische Einflüsse das nach erdgeschichtlichen Massstäben deutlich beschleunigen können. Allein durch Temperaturschwankungen im Laufe der Millionen verschwinden und entstehen Meere.

Landkarte - Weltkarte

Der Salzgehalt der Meere

Heutige Meere sind ausnahmslos junge Gebilde mit maximal 250 millionen Jahren. Interessant ist dabei, das der grundsätzliche Salzgehalt der heutigen Meere (ca. 3,5% ) dem des Urozeans entspricht. Lokale Bedingungen lassen den realen Salzgehalt der Meere jedoch deutlich schwanken. Hohe Verdunstung z.b erhöht den Salzgehalt, während der vermehrte Zufluss von Süsswasser den Gehalt senkt. Das sind die 5 oder auch 7 Weltmeere:

Atlantischer Ozean (Atlantik)

Indischer Ozean (Indik)

Pazifischer Ozean ( Pazifik, stiller Ozean)

Arktisches Mittelmeer (Nordpolarmeer) und das

Amerikanische Mittelmeer (Karibisches Meer, Golf von Mexiko) 

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